Das optimale Verhältnis von positiver und negativer Kommunikation

Was ist ein positives Kommunikationsereignis?

Dieser Begriff stammt vom Ehe-Forscher John Gottman und bezeichnet Signale und Aussagen, die wir dem Partner gegenüber im Alltag machen. Beispiele hierfür sind:

Dabei sollten diese positiven Kommunikationsereignisse 5 mal so oft vorkommen in der Paarkommunikation wie negative. Dieser 5:1 Faktor ist entscheidend dafür, wie zufrieden und glücklich Paare mit ihrer Beziehung sind.

Wie kann ich unsere Kommunikation ändern?

Ich werde immer wieder gefragt, wie Mann oder Frau eine positive Veränderung in der Beziehung herbeiführen können? Besonders wenn mehr geschwiegen oder gestritten als gelobt und geliebt wird..., d.h. wenn mehr negative Kommunikation in der Beziehung vorhanden ist als positive Kommunikation.

Dies ist meiner Ansicht nach einfach. Denn es gilt einfach anzufangen. Denn nach Erich Kästner gilt "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Und dies gilt auch für Beziehungen.

Hier einige Tipps:

  • Rituale: Ein Kuß in der Früh und am Abend (vor dem Schlafengehen) und Umarmungen wenn Du gehst und kommst. Drücke Deinen Schatz.
  • Zärtliches Streicheln: Berührung (z.B. am Nacken streicheln oder auf der Wange)
  • Komplimente: Bedanke Dich regelmäßig wenn ER/SIE etwas für DICH getan hat. Damit fühlt sich Dein Partner / Deine Partnerin gesehen und wertgeschätzt. Komplimente können auch kleine Dinge sein, wie "das Kleid gefällt mir", " das Essen schmeckt sehr gut" etc. etc.