Gefährlicher Beziehungsstress: Nach 3 Jahren wird es kritisch

Es sind nicht mehr 7 Jahre, sondern scheinbar nur mehr 3 Jahre. Dann gehen die meisten Beziehungen den Bach runter. Judi James - eine Beziehungs-Expertin hat im Auftrag von Warner Brothers 2000 britische Paare befragt, die sich in stabilen Beziehungen befinden. Dabei hat sie herausgefunden, dass sich Paare schon nach 36 Monaten mehr streiten, weniger Sex haben und sich nicht mehr um die Beziehung bemühen.

 

Hier einige der Befragungs-Ergebnisse: Nach 3 Jahren...

  • streiten Paare im Durchschnitt 2,7 Stunden pro Woche. Am Anfang der Beziehung sind es 1,2h pro Woche.
  • haben Paare nur mehr 1/3 von dem Sex, den sie am Anfang ihrer Beziehung hatten.
  • geben 55% der Paare zu, dass sie zuviel zu tun haben (!) um gemeinsame Zeit /Beziehungszeit einzuplanen.
  • ärgern sich 67% über die Gewohnheiten des Partners /der Partnerin, die sie am Anfang "charming" fanden. Beispiele für klassische "Turn-offs" finden Sie hier.
  • gehen Paare nur mehr zwei Mal im Monat in ein Restaurant zu zweit. Am Anfang waren es noch 4 mal pro Monat. Nach fünf Jahren passiert es nur mehr ein Mal pro Monat....

Woran liegt das? Laut Judi James ärgern sich die Paare mit den Jahren immer mehr über die Gewohnheiten des Partners / der Partnerin. Das ist normal. Die "erfolgreichen" Paare schaffen es sich darüber zu unterhalten. Sie nutzen verschiedene Kommunikations-Werkzeuge. Denn Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

3 Tipps:

1. Machen Sie den Kommunikations-Test: Wie ist das Verhältnis von positiver und negativer Kommunikation in ihrer Beziehung?

 

2. Üben Sie sich im Entschlüsseln und aktiven Zuhören, wenn Sie miteinander sprechen. Machen Sie eine Beziehungsreise und finden Sie heraus, wie es um ihre Beziehung steht.

 

3. Zeigen Sie Ihrem Partner / Ihrer Partnerin diesen Artikel und geben Sie damit den Anstoss zu einem persönlichen Austausch über die letzten Jahre Ihrer gemeinsamen Beziehung. Was hat sich verändert? Wie war es früher? Wie ist es jetzt? Was können Sie beide dazu beitragen, damit Sie keinen/weniger Beziehungsstress erleben?

 

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